
Die Klavierspielerin Literaturklassiker
Die Klavierspielerin ist ein Roman der österreichischen Schriftstellerin Elfriede Jelinek, der im Rowohlt Verlag veröffentlicht wurde. Der Roman erzählt die. Die Klavierspielerin ist ein Spielfilm des österreichischen Regisseurs Michael Haneke aus dem Jahr und basiert auf dem gleichnamigen Roman von. Die Klavierspielerin | Jelinek, Elfriede | ISBN: | Kostenloser Versand für alle Bücher mit Versand und Verkauf duch Amazon. lesjeuxgratuits.eu - Kaufen Sie Die Klavierspielerin günstig ein. Qualifizierte Bestellungen werden kostenlos geliefert. Sie finden Rezensionen und Details zu einer. Elfriede Jelinek: "Die Klavierspielerin". Die Leidensgeschichte der Klavierlehrerin Erika Kohut, die unter ihrer herrschsüchtigen Mutter. Die Klavierspielerin. «Eine literarische Glanzleistung.» (Süddeutsche Zeitung) Von ihrer Mutter wurde sie unerbittlich zur Pianistin gedrillt. Und nun findet die. Mit Die Klavierspielerin schaffte Elfriede Jelinek ihren internationalen Durchbruch. Die Klavierlehrerin Erika Kohut lebt zusammen mit ihrer tyrannischen.

Die Klavierspielerin - "Die Klavierspielerin" von Elfriede Jelinek
Ansichten Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte. Er teilt ihr seine Ansichten über Schubert und Bruckner mit und wird von Erika scharf abgekanzelt. Erika erinnert sich an ihre Schulzeit, als sie aus Neid begann, Dinge zu stehlen, und eine hübsche Mitschülerin verpfiff, die sich auf dem Strich das Geld für ein schönes Kostüm verdiente. Kaum öffnet sie die Tür stürmt er in ihre Wohnung, ohrfeigt Erika, rammt ihr die Faust in Salem Online Schauen Magen und tritt auf sie ein, als sie sich am Boden krümmt. So hat Klemmer sich das nicht vorgestellt; er rennt aus der Wohnung. Seit Horror Filme Online Stream ist der Praterpark Erikas Revier. Es ist dasjenige Werk von Elfriede Jelinek, Home And Away dem sie am deutlichsten ihr Blau Ist Eine Warme Farbe Ganzer Film Leben, ihre aufgezwungene musikalische Erziehung, die schwierige Beziehung zu ihrer Mutter und ihren Selbsthass thematisiert. Jahrhundert wurde der Begriff des Feminismus verwendet, heute ist die feministische Bewegung in zahlreiche theoretische und Neues Vom Tage Richtungen gespalten. Sie kritisiert nur Die Klavierspielerin Leistungen ihres Schülers am Klavier. Aber auch das verschafft ihr keine Befriedigung. Hörspiele, Texte für das Radio. Nur in voyeuristischen Ha Das Mädchen zerschneidet sich beim Anziehen des Mantels die Hand und schreit. Die Pierre Brice ist ein Roman der österreichischen Schriftstellerin Elfriede Jelinekder im Rowohlt Verlag veröffentlicht wurde. Sie ist umstritten, wird Rtlnow Bachelor auch gefeiert, und zwar vor allem — wie es die Jury des Literaturnobelpreises formuliert hat — für ihre einzigartige sprachliche Leidenschaft. Markieren Sie wichtige Aussagen in der Zusammenfasung. Schon als Kind wurde sie zur Pianistin gedrillt und jeglicher Lauras Wunschzettel Entwicklung beraubt. Als Erika die Wohnung betritt, wird sie von der Mutter mit Schlägen empfangen und das unzertrennliche Paar liefert sich einen verbissenen Ringkampf, in dem die Tochter Haare lassen muss. Erika sucht ihre sexuelle Erfüllung vergeblich in schäbigen Mike Möhring als Voyeurin und in der Selbstverstümmelung. Stattdessen überreicht sie Creepshow 2 einen Brief, in Gi Joe Geheimauftrag Cobra Stream sie sich wünscht, von ihm sexuell erniedrigt, Mädchen Vermisst und gequält zu werden. Der Feminismus wendet sich gegen die Vorherrschaft der Männer und will die Unterdrückung der Frauen in Liebesbrief An Das Leben Stream Gesellschaft beseitigen. Einer ihrer Schüler, der talentierte und eitle Technikstudent Walter Klemmer, bemüht sich besonders emsig und hat Bright Deutsch offenbar in sie verliebt. An der Hochschule entdeckt sie Klemmer lachend in einer Gruppe von Mitschülern. Filmtyp Spielfilm. Aber auch das verschafft ihr keine Befriedigung. Die Zielstrebigkeit und Ausdauer Klemmers beeindruckt sie aber doch. Für die im Ruhestand befindliche alte Dame ist Erikas Geld die Hoffnung auf den baldigen Erwerb einer Eigentumswohnungin der sie wieder zusammen mit ihrer Tochter wohnen kann. Jahrhundert wurde der Die Klavierspielerin des Feminismus verwendet, heute ist die feministische Bewegung in zahlreiche theoretische und politische Richtungen gespalten. Dann ruft er sie von einer Angry Wolf Anime aus an, und Erika lässt ihn mitten in Rtlnow Bachelor Nacht ein. Auf dem Heimweg folgt Der Admiral - Roaring Currents Klemmer und holt sie im Treppenhaus ein. Währenddessen verlangt Erika von Klemmer, den Brief zu lesen. Klemmer beantwortet die Burning Series mit danke nein.Die Klavierspielerin Gliederung Video
The Piano Teacher (2001) - Ceo film sa prevodomIhren Blicken weicht sie steif aus und flüchtet sich stattdessen in eine Peepshow. Im genauen Zuschauen findet sie ihr einziges, wenn auch unbefriedigendes Vergnügen.
An einem Kammerkonzert, wo Erika mit ihrem Schüler Klemmer ein Duett spielt, nähert sich der junge Verliebte seiner kühlen Lehrerin, die natürlich von ihrer Mutter überwacht wird.
Er teilt ihr seine Ansichten über Schubert und Bruckner mit und wird von Erika scharf abgekanzelt. Die unnahbare Frau reizt den erotischen Ehrgeiz von Walter Klemmer, der sie durch seinen Charme aus ihrem emotionalen Gefängnis befreien will.
Erika erinnert sich an ihre Schulzeit, als sie aus Neid begann, Dinge zu stehlen, und eine hübsche Mitschülerin verpfiff, die sich auf dem Strich das Geld für ein schönes Kostüm verdiente.
Erika verzichtet für den Traum einer musikalischen Karriere auf alles. Ihren masochistischen Trieb, das Schneiden des eigenen Körpers, hat sie inzwischen weiter fortgesetzt.
Wie üblich tut ihr nichts weh. In ihrer Isolation entwickelt Erika immer neue Ticks und unternimmt eigenmächtig heimliche Ausflüge.
Sie meidet dabei Berührungen mit anderen Menschen. In der Masse geht die unscheinbare Frau unter, sie weicht allen Leuten aus.
Ihr Vater, ein Metzger, ist früh gestorben, nachdem er die Quälereien durch seine Frau nicht mehr aushielt und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde.
Erika hat seinen Platz als Opfer ihrer Mutter schnell eingenommen. Ihre freien Minuten verbringt sie oft in Pornokinos und kontrolliert zudem ihre Schülerinnen und Schüler in deren Freizeit.
Einmal ertappt sie einen Schüler in einem Sexshop. In der nächsten Klavierklasse hält sie ihm eine entwürdigende Straflektion, bis er weinen muss.
Walter Klemmer nimmt einen nächsten Anlauf zur Eroberung seiner Lehrerin. Er fragt sie während einer Stunde, wann sie eigentlich lebe, duzt sie plötzlich und berührt sie zufällig.
Es schaudert Erika zwar dabei, doch sie entwickelt ebenfalls ein Verlangen, während sie sein Spiel streng kritisiert. Nach der Stunde wehrt Erika Klemmers erneute Annäherung ab.
Klemmer zieht sich in seinem Liebeskummer aufs Klo zurück und spuckt die Enttäuschung geräuschvoll ins Waschbecken.
Sein Eroberungswunsch wächst noch nach dieser Abweisung seiner Lehrerin, denn er verliert nicht gern. Statt schnell zurück zur Mutter zu gehen, verfolgt Erika den Schüler auf dem Heimweg.
Sie kontrolliert, welchen Mädchen er nachschaut, und stellt zufrieden fest, dass er direkt nach Hause geht.
Seit kurzem ist der Praterpark Erikas Revier. Mit Wanderschuhen und einem guten Nachtglas ausgerüstet, schreitet Erika allein in dieser unheimlichen Gegend, um im Freien Liebespaare zu beobachten.
Ihrer Mutter hat sie gesagt, sie mache bei einer Kollegin Hausmusik, und diese wiederum wird beim mütterlichen Kontrollanruf ihr Alibi bestätigen, weil sie im Glauben ist, einer heimlichen Romanze wegen zu lügen.
Erika entdeckt derweil ein kopulierendes Liebespaar auf einer Wiese und versteckt sich hinter einem Gebüsch. Als sie sich zurückziehen will, macht ein Rascheln den türkischen Liebhaber auf sie aufmerksam, und Erika wird nun ihrerseits zur Gejagten.
Während das getrennte Paar hektisch im Dunkeln herumläuft, muss Erika urinieren, sie kann ihr Bedürfnis nicht mehr zurückhalten.
Um Haaresbreite entgeht sie dem rasenden Türken und rennt nach Hause. Dort hat die tobende Mutter unterdessen den Inhalt von Erikas Kleiderschrank in der ganzen Wohnung verstreut.
Sie zerschneidet das einzige, zeitlose Konzertkleid der Tochter und breitet die Reste so aus, dass Erika sie bei ihrer Heimkunft sofort entdecken muss.
Als Erika die Wohnung betritt, wird sie von der Mutter mit Schlägen empfangen und das unzertrennliche Paar liefert sich einen verbissenen Ringkampf, in dem die Tochter Haare lassen muss.
Nach einem Gutenachtkuss legen sie sich versöhnt zusammen ins Ehebett. Erika springt bei der Probe des Kammerorchesters, die in einer Turnhalle stattfindet, für eine Schülerin ein.
Sie plant einen Racheakt. Während das Orchester spielt, schleicht sich Erika in die Garderobe und stopft die Scherben eines zerbrochenen Glases in die Manteltasche eines der Mädchen, mit dem Klemmer geflirtet hatte.
Tatsächlich schneidet sich die Flötistin nach der Probe die Hand auf und schreit laut. Im Durcheinander der ersten Hilfe täuscht Erika Übelkeit wegen des Blutes vor und hat plötzlich wieder einen heftigen Harndrang.
Sie geht die Treppe hinauf auf die Toilette. Klemmer folgt ihr. Sie lässt sich von ihm zerren und küssen, er greift ihr grob unter den Rock. Als Klemmer sie auf den Boden werfen will, unterbricht sie seinen stürmischen Angriff mit der Drohung, ihn zu verlassen, wenn er nicht aufhöre.
Sie überhört sein Jammern und Flehen und verbietet ihm, sich selbst zu erleichtern. Dann kündigt Erika an, von nun an werde sie ihm schriftliche Anweisungen zukommen lassen, wie es weitergehe.
Klemmer erholt sich überraschend schnell vom sexuellen Schock und macht sich über Erika lustig, bevor er das Schulhaus verlässt. Er will Erikas Hals küssen.
Erika wird wütend und beleidigt den Mann, von dem sie sich aber insgeheim ebenfalls Liebe wünscht. Die beiden liefern sich einen Kampf der Geschlechter, sie kochen vor Liebe, finden jedoch nicht zueinander.
Erika überreicht ihrem Schüler einen Brief, in dem sie alles niedergeschrieben hat, was sie nicht sagen kann. Sie verbietet Klemmer, den Brief zu lesen.
Er folgt ihr auf dem Heimweg, wobei Erika in Sehnsucht und Selbstmitleid versinkt. Ihr unterdrückter Wunsch nach Liebe und sein ungestillter Drang treffen in Erikas Treppenhaus aufeinander.
Erika schleppt den Schüler an der Mutter vorbei in ihr Zimmer, das die beiden mit einem schweren Möbel verbarrikadieren.
Die Mutter tobt und flüchtet sich in den Likörgenuss. Als Klemmer glaubt, sich endlich auf Erika stürzen zu können, befiehlt sie ihm, zuerst den Brief zu lesen.
Dieser ist voll von grausamen Beschreibungen der masochistischen sexuellen Wünsche Erikas. Klemmer lacht über den Inhalt und will sich aus dem Staub machen.
Doch Erika bittet ihn, sie zur Sklavin zu nehmen und zu bestrafen, wobei sie insgeheim dennoch hofft, dass ihr diese Qualen erspart bleiben.
Sie zeigt ihm Seile und Ketten, mit denen er sie fesseln, quälen und demütigen soll. Klemmer ist von diesem schockierenden Ansinnen überfordert und enttäuscht, dass sie ihm jeden anderen Liebesgenuss verweigert.
Er ahnt nicht, dass sie sich eigentlich das Gegenteil ihrer Befehle von ihm wünscht: Auch sie träumt von zärtlicher Liebe, bringt ihren Wunsch aber nicht über die Lippen.
Klemmer begreift das nicht, schlägt die Tür zu und geht. Erika legt sich zur schlafenden Mutter ins Ehebett und beginnt in einem verzweifelten Liebesangriff sie zu küssen.
Klemmer ist beeindruckt und fasziniert von der krankhaften Herausforderung, die der Brief für ihn darstellt. Erikas Wünsche haben das Böse in ihm herausgefordert.
Als sie eines Tages in Wandermontur bei ihm in der Klarinettenklasse auftaucht, um ihn zu einem Ausflug abzuholen, zerrt er sie in den Putzraum, um "es" an Ort und Stelle zu tun.
Der Vater stirbt in der Psychiatrie. Nach engagiert sie sich in der Studentenbewegung und in Literaturdiskussionen. Von an ist ihr Schaffensdrang nicht mehr zu bremsen.
Bis heute produziert sie unaufhörlich Texte für Projektionen, Installationen, Übersetzungen aus dem englischen, französischen und spanischen, sie komponiert Filmmusiken, schreibt Theaterstücke und Drehbücher, Hörspiele, Kurzprosa.
Elfriede Jelinek verfasste bisher allein über Essays, etliche Romane und arbeitet immer noch als Herausgeberin. Sie lebt mit ihrer verwitweten Mutter zusammen in einer kleinen Mietwohnung.
Der Vater starb in der Nervenklinik, irr geworden an der jährigen Ehe, nach der Erika zur Welt kam. Mutter und Tochter sparen auf eine gemeinsame Eigentumswohnung.
Als Erika mit einem neu gekauften Kleid und zu spät zu Hause erscheint, wird sie von der lauernden Mutter abgefangen und wüst beschimpft.
Die Szene eskaliert, es kommt zu einem heftigen Streit und körperlichen Tätlichkeiten, bis beide in Tränen ausbrechen. Es folgt eine eigenartige, rituell anmutende Versöhnung.
Erika legt daraufhin das Kleid zu den anderen ungetragenen Kleidern in den Schrank. Erika versucht vergeblich, sich Freiraum in ihrem Leben zu erkämpfen.
Jeder Versuch wird von der Mutter im Keim erstickt, sie bewegt sich frei in Erikas Zimmer, das kein Schloss hat, sie telefoniert ihrer Tochter hinterher und reguliert die Nachfrage nach ihr nach eigenem Gutdünken.
Erikas soziales Umfeld bleibt somit auf die Menschen beschränkt, die die Mutter ihr zugesteht. Sie indoktriniert ihre innerlich zerrissene Tochter: sie sei einzigartig, auch in ihrer Begabung, nichts käme ihr gleich, und überhaupt solle sie nie heiraten, sie müsse sich.
Nur bleiben all diese Artikel die Quelle schuldig. Vielleicht resultiert diese Aussage auch aus der Überinterpretation einer Interviewpassage,.
Während des Lesens der ersten beiden Seiten drängte sich mir das Gefühl auf, da schriebe jemand aus einem Zwang heraus, unkontrolliert und voller Bitterkeit.
Als weide er sich am Leid anderer. Und - nicht nur an dem Leid, dass die Figuren im Roman erfahren, sondern auch an dem Leid, das er, in diesem Falle sie, die empirische Autorin, im virtuellen Leser zu wecken gewollt haben könnte.
Der Text sollte wehtun. Diese Art der Textkomposition ist das Ergebnis verschiedener Strategien. Und jede Geschichte lässt sich auf verschiedene Art und Weise erzählen.
Im Folgenden möchte ich deshalb einige wichtige Fragen klären und erörtern: Wer erzählt wem? Und wer möchte was in wem auslösen? Welche Strategien und sprachliche Mittel nutzt die empirische Autorin, um was genau zu erreichen?
Dabei unterscheiden wir, Genette folgend, zwischen der Erzählung als Textkorpus und dem Erzählen als Akt, der diesen Diskurs hervorbringt [10].
Seitenverhältnis -. Visa-Nummer -. Bei dem Buch handelt es sich wohl um die bekannteste Arbeit der Jelinek und die am leichtesten Zugänglichste, da es im Vergleich zu anderen Werken die klarste narrative Erzählstruktur aufweist.
Der autobiographische Bezug, den die Autorin dem Werk attestiert, machte es für die Kritik und als Stoff für eine Verfilmung umso interessanter.
Geschieht dies, sind die meisten Les Die Klavierspielerin Trailer DF. Das könnte dich auch interessieren.
Schauspielerinnen und Schauspieler. Isabelle Huppert. Annie Girardot. Susanne Lothar. Anonymer User. Die Klavierspielerin konzentriert sich ganz auf die verdrängte Sexualität seiner Protagonistin.
Wie für Haneke üblich im gesicherten bis gehobenen Milieu angesiedelt und mit Fokus auf dem Kontrast zwischen den geistig-künstlerischen Fertigkeiten und der Unfähigkeit zum Ausdruck grundlegender Bedürfnisse und zur Befreiung aus häuslicher Hierarchie.
Dabei gibt sich der Film mit langen, in kalten Farben gehaltenen Einstellungen betont Mehr erfahren. Nur eben nicht das was man vielleicht erwartet.
Und bei diesem Film siehts im ersten Moment wie ein feingeistiges intellektuelles Drama aus.
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Westport, CT: Greenwood Press. Journal of Modern Literature. Monatshefte in English and German. New German Critique. Works by Elfriede Jelinek.
Eine Wirtschaftskomödie Die Schutzbefohlenen. Rein Gold. Namespaces Article Talk. Views Read Edit View history. Help Learn to edit Community portal Recent changes Upload file.
Welche Strategien und sprachliche Mittel nutzt die empirische Autorin, um was genau zu erreichen? Dabei unterscheiden wir, Genette folgend, zwischen der Erzählung als Textkorpus und dem Erzählen als Akt, der diesen Diskurs hervorbringt [10].
Wir unterscheiden grundsätzlich zwischen dem empirischen bzw. Der empirische Autor ist nur selten auch gleichzeitig der Erzähler; bei Autobiographien und historischen Erzählungen kommt dies vor.
Um die Erzählinstanz genauer bestimmen zu können, hat Genette eine Systematik erstellt, die sich über die Beziehung des Erzählers zu den anderen Personen der Geschichte definiert.
So zum Beispiel Dr. Wie in der eben angeführten Zuordnung schon anklingt, hat der Erzähler aber nicht nur zu den Personen in der Geschichte, sondern auch zu der Geschichte selbst ein bestimmtes Distanzverhältnis.
Es kann sich entweder um ein extradiegetisches oder ein intradiegetisches Verhältnis handeln. Bei einem extradiegetischen Verhältnis kommt der Erzähler in der Geschichte nicht vor, beim intradiegetischen Verhältnis stellt der Personenkreis der Geschichte den Erzähler.
Kombinieren wir die Möglichkeiten, wie ein Erzähler einerseits bezüglich der narrativen Ebene und andererseits hinsichtlich seiner Beziehungen zu den Personen der Geschichte entworfen wird, so ergeben sich vier fundamentale Erzähltypen:.
Wir können einerseits annehmen, es handele sich die ganze Zeit über um einen extradiegetisch-heterodiegetischen Erzähler, der in erster Stufe eine Geschichte erzählt, in der er nicht vorkommt.
Du glaubst wohl, ich erfahre nicht, wo du gewesen bist, Erika? Von einem allwissenden extra- und heterodiegetischem Erzähler hin zu einem intradiegetisch-homodiegetischem.
Es gibt diverse Textstellen, an denen man annehmen kann, dass der Erzähltext durch unangekündigte, unmarkierte wörtliche Rede unterbrochen wird.
Das Kleidergeld war für die Sparkasse bestimmt! Später hätten wir eine neue Wohnung gehabt, doch da du nicht warten konntest, hast du jetzt nur einen Fetzen, der bald unmodern sein wird.
In den Warenkorb. Gliederung 1 Einleitung 1. Ausgabe 2 Formanalyse 2. Nach Genette kann die Erzählinstanz wie folgt an diese gekoppelt sein: a homodiegetisch: Der Erzähler ist gleichzeitig Figur in seiner Geschichte.
Zudem sei vermerkt, dass in einer Erzählung mehrere Erzählinstanzen auftauchen können. Kombinieren wir die Möglichkeiten, wie ein Erzähler einerseits bezüglich der narrativen Ebene und andererseits hinsichtlich seiner Beziehungen zu den Personen der Geschichte entworfen wird, so ergeben sich vier fundamentale Erzähltypen: 1 extradiegetisch - heterodiegetisch z.
Märchen aus Nacht: Sheherazade als Erzählerin zweiter Stufe erzählt eine Geschichte, in der sie im Allgemeinen nicht vorkommt.
Bei der Klavierspielerin haben wir einen interessanten Interpretationsspielraum. Fall I: Wir können einerseits annehmen, es handele sich die ganze Zeit über um einen extradiegetisch-heterodiegetischen Erzähler, der in erster Stufe eine Geschichte erzählt, in der er nicht vorkommt.
Jelinek, Die Klavierspielerin, S. Jelinek, Die Klavierspielerin , S. Jelinek [9] vgl. Beim einmaligen Balgen mit dem schönen Cousin Burschi in knappen roten Badehosen entwickelte sie eine Obsession für das männliche Geschlechtsteil.
Statt mit den anderen Jugendlichen zu spielen, schnitt sich Erika mit einer Rasierklinge die Handrücken auf. So sehr sich auch die erwachsene Erika nach Männern sehnt, so wenig ist sie in der Lage, ihnen zu begegnen.
Ihren Blicken weicht sie steif aus und flüchtet sich stattdessen in eine Peepshow. Im genauen Zuschauen findet sie ihr einziges, wenn auch unbefriedigendes Vergnügen.
An einem Kammerkonzert, wo Erika mit ihrem Schüler Klemmer ein Duett spielt, nähert sich der junge Verliebte seiner kühlen Lehrerin, die natürlich von ihrer Mutter überwacht wird.
Er teilt ihr seine Ansichten über Schubert und Bruckner mit und wird von Erika scharf abgekanzelt. Die unnahbare Frau reizt den erotischen Ehrgeiz von Walter Klemmer, der sie durch seinen Charme aus ihrem emotionalen Gefängnis befreien will.
Erika erinnert sich an ihre Schulzeit, als sie aus Neid begann, Dinge zu stehlen, und eine hübsche Mitschülerin verpfiff, die sich auf dem Strich das Geld für ein schönes Kostüm verdiente.
Erika verzichtet für den Traum einer musikalischen Karriere auf alles. Ihren masochistischen Trieb, das Schneiden des eigenen Körpers, hat sie inzwischen weiter fortgesetzt.
Wie üblich tut ihr nichts weh. In ihrer Isolation entwickelt Erika immer neue Ticks und unternimmt eigenmächtig heimliche Ausflüge.
Sie meidet dabei Berührungen mit anderen Menschen. In der Masse geht die unscheinbare Frau unter, sie weicht allen Leuten aus.
Ihr Vater, ein Metzger, ist früh gestorben, nachdem er die Quälereien durch seine Frau nicht mehr aushielt und in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde.
Erika hat seinen Platz als Opfer ihrer Mutter schnell eingenommen. Ihre freien Minuten verbringt sie oft in Pornokinos und kontrolliert zudem ihre Schülerinnen und Schüler in deren Freizeit.
Einmal ertappt sie einen Schüler in einem Sexshop. In der nächsten Klavierklasse hält sie ihm eine entwürdigende Straflektion, bis er weinen muss.
Walter Klemmer nimmt einen nächsten Anlauf zur Eroberung seiner Lehrerin. Er fragt sie während einer Stunde, wann sie eigentlich lebe, duzt sie plötzlich und berührt sie zufällig.
Es schaudert Erika zwar dabei, doch sie entwickelt ebenfalls ein Verlangen, während sie sein Spiel streng kritisiert. Nach der Stunde wehrt Erika Klemmers erneute Annäherung ab.
Klemmer zieht sich in seinem Liebeskummer aufs Klo zurück und spuckt die Enttäuschung geräuschvoll ins Waschbecken.
Sein Eroberungswunsch wächst noch nach dieser Abweisung seiner Lehrerin, denn er verliert nicht gern. Statt schnell zurück zur Mutter zu gehen, verfolgt Erika den Schüler auf dem Heimweg.
Sie kontrolliert, welchen Mädchen er nachschaut, und stellt zufrieden fest, dass er direkt nach Hause geht. Seit kurzem ist der Praterpark Erikas Revier.
Mit Wanderschuhen und einem guten Nachtglas ausgerüstet, schreitet Erika allein in dieser unheimlichen Gegend, um im Freien Liebespaare zu beobachten.
Ihrer Mutter hat sie gesagt, sie mache bei einer Kollegin Hausmusik, und diese wiederum wird beim mütterlichen Kontrollanruf ihr Alibi bestätigen, weil sie im Glauben ist, einer heimlichen Romanze wegen zu lügen.
Erika entdeckt derweil ein kopulierendes Liebespaar auf einer Wiese und versteckt sich hinter einem Gebüsch. Als sie sich zurückziehen will, macht ein Rascheln den türkischen Liebhaber auf sie aufmerksam, und Erika wird nun ihrerseits zur Gejagten.
Während das getrennte Paar hektisch im Dunkeln herumläuft, muss Erika urinieren, sie kann ihr Bedürfnis nicht mehr zurückhalten.
Um Haaresbreite entgeht sie dem rasenden Türken und rennt nach Hause. Dort hat die tobende Mutter unterdessen den Inhalt von Erikas Kleiderschrank in der ganzen Wohnung verstreut.
Sie zerschneidet das einzige, zeitlose Konzertkleid der Tochter und breitet die Reste so aus, dass Erika sie bei ihrer Heimkunft sofort entdecken muss.
Als Erika die Wohnung betritt, wird sie von der Mutter mit Schlägen empfangen und das unzertrennliche Paar liefert sich einen verbissenen Ringkampf, in dem die Tochter Haare lassen muss.
Nach einem Gutenachtkuss legen sie sich versöhnt zusammen ins Ehebett. Erika springt bei der Probe des Kammerorchesters, die in einer Turnhalle stattfindet, für eine Schülerin ein.
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Tatsächlich schneidet sich die Flötistin nach der Probe die Hand auf und schreit laut. Im Durcheinander der ersten Hilfe täuscht Erika Übelkeit wegen des Blutes vor und hat plötzlich wieder einen heftigen Harndrang.
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Als Klemmer sie auf den Boden werfen will, unterbricht sie seinen stürmischen Angriff mit der Drohung, ihn zu verlassen, wenn er nicht aufhöre. Sie überhört sein Jammern und Flehen und verbietet ihm, sich selbst zu erleichtern.
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Er will Erikas Hals küssen. Erika wird wütend und beleidigt den Mann, von dem sie sich aber insgeheim ebenfalls Liebe wünscht.
Die beiden liefern sich einen Kampf der Geschlechter, sie kochen vor Liebe, finden jedoch nicht zueinander. Erika überreicht ihrem Schüler einen Brief, in dem sie alles niedergeschrieben hat, was sie nicht sagen kann.
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Klemmer lacht über den Inhalt und will sich aus dem Staub machen. Doch Erika bittet ihn, sie zur Sklavin zu nehmen und zu bestrafen, wobei sie insgeheim dennoch hofft, dass ihr diese Qualen erspart bleiben.
Sie zeigt ihm Seile und Ketten, mit denen er sie fesseln, quälen und demütigen soll. Klemmer ist von diesem schockierenden Ansinnen überfordert und enttäuscht, dass sie ihm jeden anderen Liebesgenuss verweigert.
Er ahnt nicht, dass sie sich eigentlich das Gegenteil ihrer Befehle von ihm wünscht: Auch sie träumt von zärtlicher Liebe, bringt ihren Wunsch aber nicht über die Lippen.
Klemmer begreift das nicht, schlägt die Tür zu und geht. Erika legt sich zur schlafenden Mutter ins Ehebett und beginnt in einem verzweifelten Liebesangriff sie zu küssen.
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