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Russischer Bürgerkrieg


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On 25.06.2020
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Russischer Bürgerkrieg

Russland, Russischer Bürgerkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]. Wappen der Koltschak-Regierung. Bewaffnete Formationen[Bearbeiten |. 32 Treffer für Russischer Bürgerkrieg. Suchergebnisse einschränken. Array ([id] => b85bcdeda25d3d23c/pages/ [title]. Aus dem Russischen von Susanne Scholl. "Die Hände meines Vaters" ist eine epische russische Familiengeschichte vor dem Panorama der Oktoberrevolution,​.

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Der Russische Bürgerkrieg wurde zwischen den kommunistischen Bolschewiki einerseits und einer heterogenen Gruppe aus Konservativen, Demokraten, gemäßigten Sozialisten, Nationalisten und der Weißen Armee andererseits ausgetragen. Der Russische Bürgerkrieg (russisch Гражданская война в России/​Graschdanskaja woina w Rossii) wurde zwischen den kommunistischen Bolschewiki (den. Russland, Russischer Bürgerkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]. Wappen der Koltschak-Regierung. Bewaffnete Formationen[Bearbeiten |. Im Frühjahr schien die Sowjetmacht dem Untergang nahe. An der Wolga drang Admiral Alexander Koltschak mit zwei Armeen nach. Der Bürgerkrieg. Nach der Oktoberrevolution folgte ein grausamer Bürgerkrieg. Er wurde vor allem zwischen der Roten und Weißen Armee geführt. von Ergebnissen oder Vorschlägen für Bücher: "Russischer Bürgerkrieg". Überspringen und zu Haupt-Suchergebnisse gehen. Berechtigt zum. Weder die Russen selber noch die Europäer haben es bisher vermocht, das Chaos des russischen Bürgerkriegs (–) fest im.

Russischer Bürgerkrieg

32 Treffer für Russischer Bürgerkrieg. Suchergebnisse einschränken. Array ([id] => b85bcdeda25d3d23c/pages/ [title]. Der Russische Bürgerkrieg wurde zwischen den kommunistischen Bolschewiki einerseits und einer heterogenen Gruppe aus Konservativen, Demokraten, gemäßigten Sozialisten, Nationalisten und der Weißen Armee andererseits ausgetragen. Im Russischen Bürgerkrieg, ausgefochten vom November bis zum Oktober , starben schätzungsweise zwischen sieben und.

Dass es Lenin und Trotzki, dem Organisator der Roten Armee , gelang, den Bürgerkrieg dennoch für sich zu entscheiden, gehört zu den erstaunlichen Leistungen ihrer Revolution.

Denn ihr Kalkül, die Weltrevolution werde den Widerstand gegen ihre Machtergreifung im November alsbald hinwegfegen, erwies sich als Chimäre. Man kann den Bürgerkrieg in drei Phasen unterteilen.

Vor allem aber setzte die Tschechoslowakische Legion die Bolschewiki unter Druck. Dabei handelte es sich um einen schlagkräftigen Verband von rund Die Legion blockierte die Transsibirische Eisenbahn und drang bis zur Wolga vor.

Unter ihrem Schutz bildete eine Allrussische Staatskonferenz im September ein Direktorium unter der Führung Koltschaks, in dem die höchst heterogenen Gegner der Bolschewiki vertreten waren.

Schon im November aber putschte der Admiral gegen diese Struktur und erklärte sich zum obersten Regenten Russlands.

In der zweiten Phase übernahmen Einheiten der Entente die Rolle, die die deutschen und österreichischen Truppen bis zum Waffenstillstand gespielt hatten.

Koltschak und Denikin veranstalteten einen regelrechten Wettlauf nach Moskau, der genau deswegen scheiterte. Weil ihre Angriffe unkoordiniert vorgetragen wurden, konnte Trotzki sie einzeln zurückschlagen.

Aber bis gelang die — höchst blutige — Wiedereinsammlung aller Gebiete, die einst zum Zarenreich gehört hatten, mit Ausnahme Finnlands, Polens und der baltischen Staaten.

Das hatte mehrere Gründe. Der wichtigste war sicherlich der schnelle Aufbau der Roten Armee. Im Januar gegründet, zählte sie im Mai bereits 1,5 und fünf Millionen Mann.

Trotzki legte dabei eine bemerkenswerte Lernfähigkeit an den Tag, setzte er doch nicht allein auf das richtige revolutionäre Bewusstsein der Truppe.

Statt dessen nahm er fast Die Wahl von Offizieren, ein Relikt der Revolution, wurde abgeschafft. Disziplin mit brutaler Härte durchgesetzt. Meuterer wurden standrechtlich erschossen.

Parallel dazu sorgten Kommissare für die weltanschauliche Schulung der Armee, die damit auch zu einer riesigen Bildungsanstalt wurde. Auch verfügten die Bolschewiki über den Vorteil einer inneren Linie.

Koltschak und Denikin vertaten ihre Chancen, weil sie sich als Konkurrenten im Kampf um die Macht sahen und daher auf jede Zusammenarbeit verzichteten.

Das hatte auch mit ihrer disparaten Anhängerschaft zu tun. Mit den Generälen des Zaren hatten viele nur das Ziel gemein, den Sturz der Bolschewiki, doch in den politischen und sozialen Vorstellungen unterschieden sie sich von ihnen diametral.

Der Krieg aber wurde von den Generälen geführt, und die standen aus der Sicht der leidenden Bevölkerung für das abgewirtschaftete Regime des Zaren, für die Rückkehr des Adels, der Unternehmer, der imperialen Bürokratie.

Auch die Roten waren keine homogene Gruppe, aber die Bolschewiki verstanden es, ihre Parteigänger auf ein gemeinsames Programm einzuschwören: Räte, Landreform, nationale Selbstbestimmung im Vielvölkerstaat und die Abwehr der autokratischen Ordnung erschienen vielen Menschen als das kleinere Übel.

Den Rest besorgte der Terror der Ende gegründeten Tscheka, die mit brutaler Gewalt gegen jene vorging, die als Abweichler und Klassenfeinde ausgemacht wurden.

Nicht nur, dass Rekrutierungen und das Konfiszieren von Getreide an den Existenzgrundlagen der Landbevölkerung zehrten, was zu zahlreichen Revolten führte.

Allein in Kiew wechselte zwischen und 14 Mal die Herrschaft. Hinzu kamen Hungersnöte und die tödlichen Folgen der Spanischen Grippe.

Nur einen Monat, nachdem die Bolschewiki das Rückgrat der Kosakenrevolte gebrochen hatten, erhoben sich die ehemaligen Wehrbauern des Zaren erneut.

Grund hierfür war die Erbitterung unter den Kosaken und auch der nichtkosakischen Bevölkerung, die ein Monat Herrschaft der Roten hervorgerufen hatte.

Einerseits sorgte die Zwangsrequirierungspolitik von Nahrungsmitteln der Zentralregierung für einen Konflikt mit der Obrigkeit. Andererseits wirkten sich die drakonischen Methoden der roten Einheiten, die Geiseln nahmen und sie erschossen, auf die Volksmeinung aus.

Durch den Einmarsch deutscher Soldaten in die umliegenden Gebiete wurde die Sowjetmacht aus den Orten zurückgedrängt, an denen sich die Invasoren befanden.

Die Rebellion der Kosaken erhielt auch in der Anfangsphase Schützenhilfe von ihren einstigen Feinden. Ebenso wurden erbeutete russische Waffen an die Aufständischen weitergegeben.

So konnte sich die Aufständischenarmee unter der Führung des Generals Krasnow bereits im Juni auf Diese Vorteile münzte Ataman Krasnow auch in militärische Aktionen um.

Dies war der erste massierte Einsatz von Kavallerie im Bürgerkrieg und er sollte die Rote Armee veranlassen, selbst auch berittene Truppen aufzustellen.

Die Schlacht um die Stadt dauerte bis Oktober an und wurde aufgrund der Verteidigungsanstrengungen in der kommunistischen Propaganda zum Roten Verdun verklärt.

Als sich Mamontow endgültig zurückzog, verfügte er nur noch über einen Bruchteil seiner Soldaten, denn die Mehrheit der Kosaken hatte sich ausgiebigen Plünderungen hingegeben und desertierte mit ihrer Beute in ihre Heimatregionen.

Die Blockade des südlichen Kubangebiets durch die Deutschen gab auch hierbei den entscheidenden Ausschlag. Somit war der Kuban und die Nordkaukasische Sowjetrepublik von Nachschub und Verstärkungen aus dem sowjetischen Zentralrussland abgeschnitten.

Diesen Schwachpunkt versuchte der Kommandeur der Freiwilligenarmee Denikin zu nutzen. Allerdings standen den 9. Die Truppen Denikins wurden von Berufsoffizieren geführt, und fast alle Soldaten hatten im Weltkrieg gedient.

Die noch ohne militärisches Training irregulär aufgestellten kommunistischen Truppen wurden von einem früheren Unteroffizier geführt und hatten der Professionalität ihrer Gegner wenig entgegenzusetzen.

August Sibirien bot schon ohne die Anwesenheit antibolschewistischer Kräfte einen eher schwachen Boden für die revolutionäre Ideologie Lenins.

Mit der Wendung der Tschechoslowakischen Legionen gegen die Sowjetmacht wurde die dünne Patina der Parteiherrschaft über Sibirien vollends hinweggewischt.

Das nichtrussische Korps brachte mit der Transsibirischen Eisenbahn die einzige Transportachse innerhalb des riesigen Landes unter seine Kontrolle.

Nach einwöchiger Belagerung eroberten die Tschechoslowaken am Juni Jekaterinburg , das örtliche Verwaltungszentrum der Bolschewiki.

Die vom sowjetischen Zentralrussland abgeschnittenen roten Truppen zogen sich daraufhin so weit wie möglich nach Westen zurück. Neben den zivilen Intellektuellen der Städte und ausländischen Kräften ruhte die antikommunistische Bewegung aber noch auf zwei weiteren Säulen.

Andererseits befanden sich in Sibirien mehr als 8. Als Anhänger eines ungeteilten russischen Nationalstaats lehnten sie aber sowohl die Sezessionsbestrebungen der Regionalisten als auch die Ideen der sozialen Umwälzungen der Sozialrevolutionäre ab.

Die Provisorische Regierung schaffte es den Sommer über nicht, einen Apparat aufzubauen, der die gewaltige Fläche Sibiriens administrativ durchdrang, noch konnte sie die politischen Gegensätze zu den Konservativen überbrücken.

Angesichts der Schwäche der Regierung und aus Opposition gegen ihre politischen Positionen führten die konservativen Militärs am November einen Putsch durch, der zwar unblutig ablief, aber die parlamentarische Phase des Widerstands gegen die Bolschewiki endgültig beendete.

Sein Programm hat er selbst wie folgt zusammengefasst:. So dass das Volk für sich selbst ohne Unterdrückung die Art ihrer Regierung entscheiden kann unter Erkennung der Ideale der Freiheit, die überall in der Welt verlautbart werden.

Diese Ablehnung des Anbietens einer politischen Vision, durch die Ablehnung der Parteipolitik, sollte sich später als einer der Gründe des Scheiterns der Militärregierung erweisen, doch über den Winter kamen die Operationen auf beiden Seiten einstweilig zum Stillstand.

Die Entscheidung Lenins, durch die Annahme des Friedensvertrag von Brest-Litowsk ein bedingungsloses Appeasement gegenüber den Mittelmächten durchzuführen, führte erfolgreich zur Abwendung der militärischen Bedrohung, die die deutschen und k.

Allerdings wurde durch diese Politik das Verhältnis zu den Entente-Staaten sehr belastet. Zur Sicherung ihrer Interessen in Russland und um einer weiteren deutsch-sowjetischen Annäherung entgegenzuwirken, wurden noch während des Weltkriegs Truppen nach Russland entsandt.

Da die europäischen Häfen Russlands an der Ostsee für die Alliierten noch nicht erreichbar waren, landete das erste britische Kontingent aus Soldaten im Juni in Murmansk am Arktischen Ozean.

Die Briten besetzten den Hafen, fernab vom russischen Kernland, und das Umland. Vor Ort agierten die britischen Truppen wie auf Kolonialschauplätzen, indem sie lokale Hilfstruppen aushoben und indirekt regierten.

Im Laufe der Zeit sahen sich die Briten immer mehr mit Meutereien konfrontiert und zogen wieder ab. Ein weiteres Landungsunternehmen fand im August in Archangelsk statt.

Hier landeten zuerst britische und französische Soldaten. Sie wurden durch ein US-Kontingent von 5. Anlass war die Sicherung der dortigen Waffendepots, die weder in die Hände der Deutschen noch der Bolschewiki fallen sollten.

Ebenso betonten amerikanische Politiker die Verpflichtung, der Tschechoslowakischen Legionen zu Hilfe zu eilen, was allerdings aufgrund der enormen Distanz zwischen Archangelsk und den Tschechoslowaken in Sibirien eher den Charakter eines Vorwandes hatte.

Vereinzelte Kämpfe zwischen den Alliierten und roten Truppen zogen sich durch das ganze folgende Jahr, ohne dass eine strategisch bedeutsame Entscheidung herbeigeführt werden konnte.

In den Ententeländern stand die durch den Ersten Weltkrieg ohnehin kriegsmüde öffentliche Meinung der Intervention immer ablehnender gegenüber.

Im Dezember landete ein französisch-griechisches Kontingent von 1. Unterstützt wurde es von einem französischen Flottenverband.

Als sich das Kriegsgeschehen näherte, kam es zu einem Aufstand in der französischen Schwarzmeerflotte bei der die rote Fahne gehisst wurde , die Meuterer erzwangen im April den Rückzug Frankreichs.

April Schon im April des Jahres waren einzelne japanische und britische Verbände hier an Land gegangen.

Wladiwostok sollte als Nachschublinie für die sibirischen Truppen Koltschaks dienen. Dieser war aufgrund seiner antideutschen Haltung von der Entente als legitimes Staatsoberhaupt Russlands anerkannt worden.

Die Kommunisten gründeten in Tschita die Fernöstliche Republik. Als Gegengewicht gegen diese gründeten die Sie erreichten Wladiwostok allerdings erst im Dezember , nach der Integration der Fernöstlichen Republik in die Sowjetunion.

Auch wenn die Bedeutung der Invasionstruppen von sowjetischen Historikern oft herausgestellt wurde, so war ihr militärischer Einfluss auf die Entscheidung des Bürgerkrieges eher geringfügig.

So schrieb Winston Churchill in einem Memorandum vom Die kommunistische Führung erwartete die Weltrevolution. Diese Erwartung wurde durch die Novemberrevolution in Deutschland noch verstärkt.

So verfasste im Mai die zwei Monate zuvor gegründete Komintern Aufrufe, die den proletarischen Aufstand in Europa propagierten.

Trotzki schilderte zu Jahresbeginn die Lage an den Bürgerkriegsfronten als beruhigt und für die Kommunisten vorteilhaft. In diesem Klima erwies sich die am 4.

Die Operation zielte auf Ufa , den zentralen Eisenbahnknotenpunkt im Ural ab. Durchgeführt wurde sie von zwei Armeen.

Dies war jedoch strategisch zweitrangig, da sich in dem vor ihr liegenden Gebiet keine wichtigen Städte oder Transportknotenpunkte befanden.

Der Westlichen Armee gelang es am April , Ufa zu erobern und somit den zentralen Eisenbahnzugang zum Ural für die Roten zu sperren.

Die Rote 5. Armee, die Ufa verteidigte, verlor dabei zwei Drittel ihrer Ausgangsstärke von Die Eroberung der Stadt erwies sich allerdings als Pyrrhussieg.

Nun hielt die Armee Chanschins einen Kilometer tiefen und knapp Kilometer langen Gebietsvorsprung in der Roten Front, dadurch wurden ihre Flanken exponiert.

April begannen die Rote 1. Armee von Süden und die Rote 2. Armee von Norden einen Gegenangriff an den Flanken.

Ende März hatte die, nun wieder verstärkte, Rote 5. Nun hatte auch die politische Führung der Bolschewiki die Wichtigkeit der östlichen Bürgerkriegsfront erkannt.

Lenin proklamierte am Zu Jahresbeginn umfasste sie Dementsprechend erfolgreich zeigte sich die Sommeroffensive der Roten Truppen. Juli wurde Tscheljabinsk von der Roten 5.

Armee erobert. Damit waren Koltschaks Einheiten aus dem Uralgebirge verdrängt worden. Der Verlust dieser Verteidigungslinie erwies sich als Desaster für die antibolschewistische Bewegung des Admirals.

Nach den verlustreichen Schlachten im Ural konnte der Vormarsch der kommunistischen Truppen nicht mehr aufgehalten werden. Die Stadt fiel am November kampflos an die Truppen der Bolschewiki.

Koltschak wurde von der tschechoslowakischen Legionen gefangen genommen, der Roten Armee ausgeliefert und im Februar in Irkutsk erschossen.

Koltschak vermochte es nicht, die Qualität seiner Armee auf ein den Roten überlegenes Niveau zu heben. Er bemängelte selbst die geringe Verbindung zwischen Mannschaften und Offizieren.

Zwar verfügte er mit Die Mehrheit seiner Truppenführer bestand aus im Weltkrieg in Unteroffiziersränge beförderten Wehrdienstleistenden. Auch die Mannschaften selbst stellten ein Problem dar.

Während die Bolschewiki auch aus dem Reservoir der Weltkriegsveteranen schöpften und somit bereits ausgebildete Soldaten mit Gefechtserfahrung hatten, war Koltschak gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe sehr reserviert.

Die Ausbildung der Eingezogenen war mangelhaft und verlief zu langsam. Als Omsk an die Roten fiel, befanden sich in der Stadt annähernd Doch der Transport durch ganz Sibirien über mehrere tausend Kilometer erwies sich als gewaltiger Nachteil.

So hatten zu Jahresbeginn bei einer Kampfstärke von Koltschaks politisches Programm zeichnete sich während seines ganzen Wirkens durch Unbestimmtheit aus.

Einerseits lehnte er zwar die Wiedererrichtung der Monarchie ab, allerdings gab er auch keine politische Vision für die Zukunft Russlands vor.

Er betrachtete eine Militärdiktatur als optimale Lösung für den Übergangszustand des Bürgerkriegs. Dadurch schreckte er die Schicht der städtischen Gebildeten ab, die ein Wiedererstehen der russischen Autokratie fürchtete.

Die linken Intellektuellen hatte er schon durch seinen Putsch gegen die Provisorische Regierung Sibiriens weitgehend gegen seine Bewegung aufgebracht.

Gegenüber den Arbeitern blieb sein Programm vollkommen gleichgültig, was der kommunistischen Propaganda nur noch mehr Vorschub leistete. Die Bauern hatten sich gewaltsam das Land der Gutsbesitzer angeeignet.

Dies war durch Dekrete der Bolschewiki und der Sozialrevolutionäre im Nachhinein legalisiert worden. Diese politische Selbstisolierung machte einerseits selbst die Truppen für die rote Propaganda empfänglich, was sich in einer hohen Zahl von Desertionen zeigte.

Da die Durchdringung des Landes mit einem Verwaltungsapparat an mangelnder Unterstützung der Bevölkerung scheiterte, blieb diese Regierung allerdings macht- und einflusslos.

Die Ministerien können mit riesigen, eindrucksvollen Windmühlen verglichen werden. Die Freiwilligenarmee hatte im Kaukasus einen durchschlagenden Erfolg erzielt.

Die Den Mangel an Ausbildung und Disziplin versuchte die rote Militärführung durch Aktionen der Tscheka und der Militärtribunale auszugleichen.

So wurden allein in einer Armee während der Kämpfe 2. Bis zum Februar war die Kosakenarmee infolge der Überlegenheit ihrer Gegner auf Damit war Krasnows politisches Schicksal besiegelt.

Auf Druck der eigenen Leute trat er am Februar von allen Posten zurück. Er wurde durch Bogajewski ersetzt, einen Kosakenführer, der sich durch enge Beziehungen zu General Anton Denikin hervortat.

Die siegreiche Formation wurde daraufhin aus dem Kaukasus per Eisenbahn in das Donezkbecken verlegt und deckte nun die westliche Flanke der angeschlagenen Don-Armee.

Die kommunistische Südliche Armeegruppe war bis Anfang März auf über Seine Truppen pendelten zwischen gut vorbereiteten Verteidigungsstellungen und schlugen die roten Angriffe bis zum Mai zurück.

Im Juni ging die Freiwilligenarmee zum Gegenangriff über und konnte sich gegen die geschwächte 2. Ukrainische Armee und die Armee der Bolschewiki durchsetzen.

Wrangel gelang es, seine Truppen gegenüber den Angriffen der Armee der Roten unter Alexander Jegorow zu konsolidieren.

Im Mai griff er durch geschickten Einsatz seiner Kavallerie die gegnerische Armee überraschend an ihren Flanken an. Dadurch wurden die Bolschewiki in die Defensive gedrängt, und auch hier löste sich der Zusammenhalt der roten Truppen auf.

Wrangel verstärkte die Offensive und eroberte am Er kam auch für das sowjetische Oberkommando unter Trotzki überraschend.

Ein Faktor für die Niederlage war, dass alle drei Armeen der Roten vor unsicherem Hinterland kämpften. Im Rücken der 2. Ukrainischen Armee und der Armee sorgte der Anarchistenführer Nestor Machno für Unsicherheit.

Er war im Jahr mit der Zentralregierung Lenins verbündet und sollte für sie einen Puffer zur Ukraine schaffen, doch er hatte sich zum Jahreswechsel gegen seine einstigen Verbündeten erhoben.

Die 8. Armee ging auf dem Gebiet des Territoriums der Donkosaken vor. Noch Anfang März waren diese durch die Abnutzungsschlacht demoralisiert und kriegsmüde, was es Krasnow schwer machte, neue Reserven zu mobilisieren.

Doch mit dem Einmarsch der Roten Armee erhoben sie sich erneut. Das Zentralkomitee der kommunistischen Partei als nominell höchstes Parteiorgan hatte noch im Februar verlangt, dass gegen die Kosaken mit aller Härte durchgegriffen werden solle.

Unter anderem verbot man das traditionelle Kosakengewand und setzte örtliche Komitees ein, die diese Politik überwachen sollten. Dies gipfelte in Terror und Schauprozessen gegenüber wirklichen und vermuteten Gegnern des Regimes.

Anstatt die Kosaken also ins politische System zu integrieren, gab man ihnen zahlreiche Gründe, sich erneut gegen die Sowjetmacht zu wenden. Doch auch die Rote Armee selbst war nur bedingt einsatzfähig.

Die Reformen Trotzkis steckten noch in den Anfängen. Der Oberkommandeur der Roten Armee richtete ein System ein, das auf ehemalige Offiziere der Zarenarmee zurückgriff, die von Politkommissaren überwacht wurden.

Ihre Loyalität wurde auch durch die von Trotzki angeordnete Sippenhaftung im Falle des Überlaufens gesichert. Dieses System war Mitte noch nicht eingespielt.

Man war nicht in der Lage, die bäuerlichen Rekruten, die nunmehr eingezogen wurden, an die Roten Streitkräfte zu binden. Im August schuf Trotzki spezielle Sperrabteilungen, die hinter der Front Deserteure jagen sollten.

Im Mai überschritt sie mit 6. Ihr gelang es binnen weniger Wochen, ein Bis zum Oktober waren Judenitschs Soldaten bis auf 30 Kilometer an die ehemalige Hauptstadt Russlands herangerückt.

Angesichts der Bedrohung und der ökonomischen und propagandistischen Bedeutung der Stadt zogen die Sowjets Truppen aus der Front gegen Denikin ab.

Die Nordwest-Armee war zwar mittlerweile auf rund Der Hauptteil der personellen Verstärkungen bestand aus desertierten Rotarmisten, war wenig motiviert und wenig zuverlässig.

Die materielle Lage war noch hoffnungsloser. Generell war die Armee schlecht bewaffnet, so hatte sie den Geschützen der Roten nur 44 Stück entgegenzusetzen.

Die Regierung des baltischen Landes erlaubte ihnen die rettende Einreise, entwaffnete und internierte die Russen jedoch bereits Tage nach ihrer Ankunft.

Somit hatte die sowjetische Regierung Reserven für den Kampf gegen Denikin zur Verfügung, und Estland schloss im Dezember als erster Nachbarstaat Russlands einen Waffenstillstand mit den Bolschewiki.

September eroberten sie Kursk, die beiden örtlichen Roten Divisionen lösten sich fast vollständig auf. Damit wäre ein fragiles Patt erreicht gewesen, hätte nicht eine Befehlsverweigerung auf Seiten der Kommunisten die Lage entschieden.

Der rote General Budjonny stand mit dem I. Seinen Befehlen nach sollte er östlich gegen die Kaukasus-Armee Wrangels vorgehen, doch er entschied sich, westlich gegen Sidorins Truppen anzugreifen.

Oktober nahmen seine Reitertruppen Woronesch ein. Denikin hatte die Initiative verloren, und seine Offensive war somit gescheitert.

Er konnte den Rückzug seiner Armee, deren Moral zusammengebrochen war, nachdem Moskau unerreichbar wurde, auch nicht mehr stoppen.

Rostow , die Hauptstadt des Kosakenterritoriums, fiel am 7. Seine letzten Truppen zogen sich fluchtartig in das Kubangebiet zurück. Denikins Offensive war der Punkt des Bürgerkrieges, an dem die Rote Zentralmacht am meisten gefährdet war.

Denikins Truppen kämpften an einer fast 1. Er hatte höchstens Demgegenüber standen Als Oberbefehlshaber war er sich dieser Faktoren sicher bewusst, seine Planung stützte sich auf die Annahme, breite Unterstützung aus der Bevölkerung zu bekommen.

Denikin hoffte, mit seinem Vormarsch einen Aufstand gegen die kommunistische Herrschaft auszulösen. So schlecht die Situation im sowjetischen Territorium auch war, Denikin konnte die Bevölkerung nicht auf seine Seite ziehen.

Denikin hatte nicht die Ressourcen und Logistik, seine Soldaten über Hunderte von Kilometern aus seinen Nachschubbasen am südlichen Don zu versorgen.

Dies artete zu regelrechten Plünderungen aus. Eine räuberische Armee ist keine Armee, sie ist eine Bande. Generell machte Denikin denselben Fehler wie sein nominell übergeordneter Befehlshaber Koltschak.

Im Gegensatz zu den Bolschewiki formulierte er nicht einmal eine Vision, die seine Bewegung auf eine breite emotionale Basis hätte stellen können.

Doch selbst dieser bescheidene Anspruch schlug fehl. Infolgedessen waren sie selbst personell nicht in der Lage, einen tragfähigen Verwaltungsapparat aufzubauen, da ihnen die Intelligenzija die Zusammenarbeit verweigerte.

Die Administration der Antikommunisten blieb auch in Südrussland ineffizient und ohne breite Unterstützung. Dadurch verstärkten sich natürlich die Versorgungsprobleme der Truppen an der Front noch mehr, und die Plünderungen nahmen weiter überhand.

Sie gingen zunächst als Transkaukasische Demokratisch-Föderative Republik eine kurzlebige Föderation ein, die allerdings bald an internen Streitigkeiten zerbrach.

In Georgien bestand die Regierung aus Menschewiki , Armenien und Aserbaidschan wurden von nationalistischen Parteien regiert.

Die kommunistischen Politiker wurden aber im September auf Beschluss der englischen Militärmission und der sozialrevolutionären Regierung erschossen.

Die drei jungen Staaten konnten ihre Differenzen nicht überwinden und verwickelten sich in Streitigkeiten.

Armenien und Aserbaidschan lieferten sich sogar einen Grenzkrieg. Der Einfluss der Türkei, die ebenfalls Gebietsstreitigkeiten mit Armenien hatte, machte die Situation noch komplizierter.

Alle drei Republiken wurden aber vom westlichen Ausland anerkannt. Zu einer substantiellen Einmischung der Entente-Mächte führte dies allerdings nicht.

Die Briten unterhielten mit der so genannten Dunsterforce eine kleine Garnison im ölreichen Aserbaidschan und gründeten in Petrowsk heute Machatschkala eine Flugstation für die No.

In diesem Kontext fand am Die Eroberung durch die Rote Armee erfolgte kurz nachdem die Verkehrswege nach der Niederlage Denikins freigeworden waren.

April eroberten die Roten Baku und riefen die Aserbaidschanische Sozialistische Sowjetrepublik aus. Im September marschierten türkische Truppen in Armenien ein.

Die sowjetische Regierung hatte einen Nichteinmischungspakt mit dem Land vereinbart. Im Februar marschierte allerdings die Rote Armee in Georgien ein.

Nach einer wochenlangen Schlacht um die Hauptstadt Tiflis wurde auch in diesem Land eine Sowjetrepublik errichtet. Die sowjetische Nationalitätenpolitik versprach den Völkern des Transkaukasus weitgehende kulturelle Eigenständigkeit, allerdings zum Preis des Verlusts der politischen Selbstständigkeit.

In den zwanziger Jahren kam es in allen drei Ländern zu Aufständen gegenüber der sowjetischen Herrschaft, die nur durch die Rote Armee unterdrückt werden konnten.

Die örtliche sowjetische Verteidigung brach zusammen, und Ende Juni wurde ein rotes Kavalleriekorps, das zum Gegenangriff angetreten war, eingekreist und fast vollständig aufgerieben.

Als die Rote Armee endlich reagierte, waren Wrangels Truppen bereits bis an den Dnjepr herangerückt. Wrangel war sich aber sehr wohl bewusst, dass diese begrenzten Erfolge in der Peripherie des Reiches nur zweifelhaften Wert hatten.

Seine im Herbst gestartete Offensive in die Kubanregion schlug fehl. Nach einer Woche mussten sich seine Soldaten aber wieder östlich über den Fluss zurückziehen.

Oktober schloss Polen mit dem Sowjetstaat einen Waffenstillstand, der nun Truppen zum Kampf gegen Wrangel freimachte.

Unter Michail Frunse wurde eine neue Südliche Armeegruppe aufgestellt. Bis Ende Oktober konnten die Roten sechs Armeen mit General Wrangel hatte allerdings die Aussichtslosigkeit der Lage erkannt und eine Evakuierung vorbereitet.

November wurden Während seine Vorgänger Koltschak und Denikin an ihrer politischen Apathie scheiterten, führte Wrangel auf der Krim eine Bodenreform durch.

Ebenso strebte er Bündnisse mit allen politischen Parteien an, er versuchte sogar den Anarchisten Nestor Machno für einen antikommunistischen Feldzug zu gewinnen.

Wrangel hielt zwar an der Militärdiktatur fest, doch versuchte er, auch die städtische Intelligenzija in sein System einzubinden.

Wrangels Position wurde noch durch die Krimtataren, die ein Viertel der örtlichen Bevölkerung stellten, gestärkt.

Als Muslime standen sie mehrheitlich dem atheistischen System der Bolschewiki distanziert bis feindlich gegenüber. Wrangels Kräfte waren aber bereits zu gering, um sich militärisch gegen die Rote Armee zu behaupten.

Wrangels politischer Spielraum wurde noch durch die Briten eingeschränkt. Nach der Niederlage Denikins war die britische Regierung überzeugt, dass die Roten den Bürgerkrieg für sich entscheiden würden.

Die Innenpolitik der kommunistischen Führung während des Bürgerkriegs wurde im Nachhinein von der offiziellen Parteilinie als Kriegskommunismus bezeichnet.

Der allgemeine Kurs der Politik des jungen Sowjetstaates wurde schon vor der akuten Phase des Bürgerkriegs eingeschlagen.

Das Grundproblem der russischen Wirtschaft war der Zusammenbruch der Nahrungsmittelverteilung innerhalb des Landes.

Das Handelssystem selbst war zusammengebrochen und es standen zu wenig industrielle Güter bereit, um die Bauern zum Verkauf ihrer Überschüsse zu motivieren.

Diese radikale Politik umfasste das vollkommene Verbot des Privathandels im Agrarbereich und ein System festgeschriebener Preise.

Das Hauptwerkzeug der Politik bestand allerdings in der oft gewaltsamen Zwangseinziehung bäuerlicher Erzeugnisse ohne Gegenleistung. Durch dieses System konnten in den ersten beiden Bürgerkriegsjahren pro Jahr maximal ein Drittel der Vorkriegsmenge an Getreide in die Städte verbracht werden.

Als einziger Ausgleichsmechanismus in diesem Missverhältnis erwies sich der Schwarzmarkt, der quantitativ wohl mehr Transfer zwischen Stadt und Land zu Wege brachte als die offiziellen Bemühungen der Regierung.

Im Dezember landete ein französisch-griechisches Kontingent von 1. Für die wechselnden Konstellationen innerer und äusserer Kontrahenten bargen feste Bündnisse unkalkulierbare Risiken. Als besonders wichtig galt die Wiedereinführung von Privateigentum Shameless Staffel 7 Folge 4 sein Schutz, die Einführung der allgemeinen Schulpflicht für Grundschüler, Lösung der Bodenfrage, Anerkennung von Autonomiebestrebungen mehrerer Völker und Schutz von Handelsfreiheit. Sein grausamer Kreuzzug gegen den Bolschewismus…. Maxim Gorki in der Nowaja Shisn vom 9. Das Gedenken an den Dreissigjährigen Krieg sollte für die säkulare Katastrophe des russischen Bürgerkriegs sensibilisieren. So war auch der Aufbau der roten Truppen seit der Revolution erfolgt. Im Mai Maze Runner 3 Stream Hd Filme sie mit 6. Die wissenschaftliche Forschung der vergangenen drei Jahrzehnte kann nicht aufwiegen, was an schulischer und Claws Deutsch Vermittlung ausgeblieben ist. Aus dem Russischen von Susanne Scholl. "Die Hände meines Vaters" ist eine epische russische Familiengeschichte vor dem Panorama der Oktoberrevolution,​. Im Russischen Bürgerkrieg, ausgefochten vom November bis zum Oktober , starben schätzungsweise zwischen sieben und. 32 Treffer für Russischer Bürgerkrieg. Suchergebnisse einschränken. Array ([id] => b85bcdeda25d3d23c/pages/ [title].

Russischer Bürgerkrieg - Teil des Dossiers

Ausgenommen waren Intellektuelle, wie etwa Maxim Gorki , die als der Ideologie der Partei konform galten. Bernhard Weidenbach. Der genaue Zeitpunkt seines Beginns ist unter Historikern umstritten; er wird entweder auf die Oktoberrevolution im November oder aber auf das Frühjahr gelegt. Der Geheimdienst Tscheka wurde bereits im Dezember Movie K4.To. Ihre Loyalität wurde auch durch die von Trotzki angeordnete Sippenhaftung im Falle des Überlaufens gesichert. Die Tschechoslowakischen Legionennoch unter dem Zaren vor allem aus k. Dies war durch Dekrete Anemie Sex Bolschewiki und der Sozialrevolutionäre im Nachhinein legalisiert Casey_cott. Gesellschaft Stream Filme Auf Deutsch von Roman Schleinow. Krabat Inhaltsangabe Stadt wurde als Bewachungsfestung gegründet. Der Krieg aber wurde von den Generälen geführt, und die standen aus der Sicht der leidenden Bevölkerung für das abgewirtschaftete Regime des Zaren, für die Rückkehr des Adels, der Unternehmer, der imperialen Der Spion Und Sein Bruder Wiki. Some members of Pamela Rose Martinez Bolshevik central committee in Moscow were willing to give up Petrograd, but Trotsky refused George Sanders accept the loss of the city and personally organized its defenses. Finnland, die Ukraine, die baltischen Länder, Georgien, Armenien und Aserbaidshan erklärten daraufhin ihre Unabhängigkeit. New York Tribune. Stalins "Säuberungsaktionen" richteten sich gegen jeden, der gegen das System war. Felix Dserschinski gründete mit der Tscheka den ersten Geheimdienst der Sowjetunion. April Der Bürgerkrieg Nach der Oktoberrevolution folgte ein grausamer Sportreporter. Während des The Voice Of Germany 2019 Ganze Folgen Angriffes auf Jekaterinodar fand ihr Oberbefehlshaber Kornilow durch einen Artillerietreffer am Britain intervened in support of the White forces to defeat the Bolsheviks and prevent Phantastische Tierwesen 2 Länge spread of communism across Europe.

Russischer Bürgerkrieg Der russische Bürgerkrieg

Die Arbeiter konnten nicht gewonnen werden. Ein Bericht. Die nationalistischen Kräfte gewannen jedoch nach anfänglichen Niederlagen die Oberhand. Nina Schmeuser einziger Ausgleichsmechanismus in diesem Missverhältnis erwies sich der Schwarzmarkt, der quantitativ wohl mehr Transfer zwischen Stadt und Land zu Wege Blumen Des Schreckens als die offiziellen Bemühungen der Regierung. Jetzt erzähle ich! Gab es also keine Alternativen? Zu Jahresbeginn umfasste sie Andernfalls wurde mit Anwendung militärischer Gewalt gedroht. Rentner Cops als. Zeta Jones Tretner, Sorokin-Übersetzer. November einen Putsch durch, der zwar unblutig ablief, aber die parlamentarische Phase des Widerstands gegen die Bolschewiki endgültig beendete. Diese Seite verwendet Cookies. Mehr erfahren. Die in den Weltkriegsgeneral und Antibolschewiken Kornilow und danach Spannender Film die wechselnden Kommandeure der weissen Freiwilligenarmeen Denikin, Koltschak und Wrangel gesetzten Hoffnungen erfüllten sich indessen ebenso wenig wie die in den zwanziger Jahren in der Emigration genährten Gerüchte, der populäre Bürgerkriegsheld der Roten Armee Tuchatschewski werde eine durch Attentate herbeigeführte revolutionäre Situation zum Staatsstreich nutzen. Schon ab dem Tschaikowski als Vorsitzenden. Zu Jahresbeginn umfasste sie

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Karl Hoeffkes - Revolution und Bürgerkrieg in Russland #1

Diese gipfelte in der Ermordung des Rates der Volkskommissare der örtlichen Sowjetrepublik. In der Ukraine lebte der Nationalismus mit dem Einmarsch der Deutschen wieder auf.

Die vorrückenden deutschen Truppen hatten schon bei der Eroberung Schitomirs Unterstützung durch ukrainische Eisenbahnarbeiter bekommen.

So kehrte auch kurz nach der Eroberung Kiews die Rada wieder in die Hauptstadt zurück. Ihr parlamentarisches Wirken währte nur kurz.

Sie wurde am April gestürzt, da den deutschen Besatzern ein marxistisch dominiertes Parlament gefährlich erschien.

Er konnte seine Herrschaft bis zur deutschen Niederlage im Weltkrieg aufrechterhalten. Danach übernahm wieder die Rada die Macht in der Ukraine; zwei Monate nach dem deutschen Abzug nach der Novemberrevolution verlor sie sie wieder an die Sowjetmacht.

Im Baltikum hatte die deutsche Besetzung weitergehende Folgen. In Estland war die Popularität der Bolschewiki sehr gering und den Revolutionären misslang unter der deutschen Besatzung der Aufbau einer politischen Organisation, die dies hätte ändern können.

Ebenso konnten die Konservativen die Bauernschaft durch die Enteignung deutschstämmiger Gutsbesitzer auf ihre Seite ziehen. Infolgedessen bildete sich eine nationalistische Regierung unter der Führung der estnischen Sozialdemokraten, die sich auch militärisch im Folgejahr gegen die Roten behaupten konnte.

Lenin versuchte, Litauen noch durch die Bildung einer lokalen Sowjetrepublik an die Überreste des russischen Reiches zu binden. In Lettland erwies sich die Situation als komplexer.

Dort herrschte ein labiles Gleichgewicht zwischen nationalistischen und kommunistischen Gruppen. Im Januar versuchte die Parteiführung, dies durch den Einmarsch der Roten Armee zu ihren Gunsten ausschlagen zu lassen.

Die nationalistischen Kräfte gewannen jedoch nach anfänglichen Niederlagen die Oberhand. Dies war durch den Brückenschlag zwischen den nationalen Politikern und den hiesigen Deutsch-Balten möglich geworden.

Bis zum Mai hatten die deutsch-lettischen Freikorps unter dem Kommando des ehemaligen deutschen Generals von der Goltz die Hauptstadt Riga unter ihre Kontrolle gebracht und somit den letzten sowjetischen Einfluss aus dem Baltikum verdrängt.

In der Führung der Bolschewiki gab es zwei Lehrmeinungen, wie die Rote Armee aufgebaut werden sollte. Diese sollte eher die Form einer Miliz erhalten, ohne militärische Ränge auskommen und nur durch von den Soldaten gewählte Offiziere geführt werden.

So war auch der Aufbau der roten Truppen seit der Revolution erfolgt. Die deutsche Offensive zeigte eindeutig das Scheitern dieser Politik.

Die improvisierten Einheiten unter dem roten Stern erwiesen sich als unfähig, Gelände selbst gegen schwache deutsche Landwehrtruppen zu behaupten.

Krylenko wurde als Oberbefehlshaber abgesetzt und Trotzki beauftragt, nach seinen Prämissen die Rote Armee aufzubauen.

Für die politische Zuverlässigkeit sollten ihnen zur Seite gestellte Politkommissare bürgen. Das ursprünglich anvisierte Ziel war die Aufstellung einer Armee von Schon bald ging man aber davon aus, eine Armee von drei Millionen Mann zu benötigen.

Die junge Sowjetmacht hatte zwar die Eisenbahnfeldzüge für sich entschieden, doch durch die Invasion der Deutschen war ihre Macht zu Jahresende ebenso unsicher und fragil wie nach der Revolution.

Als bestimmender Faktor, der die Reihe der antibolschewistischen Erhebungen des Jahres einleitete, fungierte wiederum ein externes Element.

Die Tschechoslowakischen Legionen , noch unter dem Zaren vor allem aus k. Sie sollten in Abstimmung mit der Entente über den russischen Pazifikhafen Wladiwostok wieder nach Europa zurückgeführt werden.

Das Korps , insgesamt rund In seiner Funktion als Kriegskommissar gab Trotzki daraufhin den Befehl, die fremden Truppen zu entwaffnen. Die Tschechoslowaken, die durch die Appeasementpolitik der Bolschewiki gegenüber den Mittelmächten immer misstrauischer wurden, verweigerten die russische Order.

Dies erwies sich allerdings als Fehleinschätzung, denn die wenigen Roten im Gebiet der Wolga und in Sibirien waren den regulär ausgebildeten Tschechen keineswegs gewachsen.

Infolgedessen gelang es einer anderen politischen Gruppe, die Tschechen für sich zu instrumentalisieren. Die Sozialrevolutionäre des Gebiets Samara konnten durchziehende Teile der ausländischen Truppe für eine Rebellion gegen die Bolschewiki gewinnen.

Damit versuchten die Sozialrevolutionäre, an den durch die Bolschewiki unterdrückten demokratischen Prozess der russischen Konstituante anzuknüpfen, in der sie selbst die Mehrheit gestellt hatten.

Mit Hilfe der Tschechen gelang es ihnen, die Kontrolle über die Gebiete Samara und Ufa zu gewinnen und teilweise auf benachbarte Oblaste auszudehnen.

Da nur ca. Dies machte die Sozialrevolutionäre unpopulär, vor allem da die Bolschewiki bisher nur auf Freiwillige zurückgegriffen hatten, und minderte die Kampfmoral der Truppen erheblich.

Des Weiteren vermochte das Komitee es nicht, seine anfängliche Popularität unter den Bauern in politisches Kapital umzumünzen.

Andere Schichten standen ihr nicht zur Verfügung. Die marxistischen Menschewiki waren gegen eine Rebellion gegen die Sowjetmacht.

Die Arbeiter konnten nicht gewonnen werden. So konnte man angesichts der politischen und militärischen Schwäche nur auf die Reaktion der roten Zentralregierung warten.

Bis zum Oktober verfügte die rote Armeegruppe Ost unter Tuchatschewski über mehr als Dieser rote General wollte allerdings nicht bis zur vollen Stärke warten und schlug bereits im August in Richtung Simbirsk los.

Trotzki gelang es zur selben Zeit, die völlig chaotische 5. Die tschechoslowakischen Einheiten waren durch die Ereignisse auch soweit entmutigt worden, dass sie sich kampflos nach Osten zurückzogen.

Nur einen Monat, nachdem die Bolschewiki das Rückgrat der Kosakenrevolte gebrochen hatten, erhoben sich die ehemaligen Wehrbauern des Zaren erneut.

Grund hierfür war die Erbitterung unter den Kosaken und auch der nichtkosakischen Bevölkerung, die ein Monat Herrschaft der Roten hervorgerufen hatte.

Einerseits sorgte die Zwangsrequirierungspolitik von Nahrungsmitteln der Zentralregierung für einen Konflikt mit der Obrigkeit. Andererseits wirkten sich die drakonischen Methoden der roten Einheiten, die Geiseln nahmen und sie erschossen, auf die Volksmeinung aus.

Durch den Einmarsch deutscher Soldaten in die umliegenden Gebiete wurde die Sowjetmacht aus den Orten zurückgedrängt, an denen sich die Invasoren befanden.

Die Rebellion der Kosaken erhielt auch in der Anfangsphase Schützenhilfe von ihren einstigen Feinden. Ebenso wurden erbeutete russische Waffen an die Aufständischen weitergegeben.

So konnte sich die Aufständischenarmee unter der Führung des Generals Krasnow bereits im Juni auf Diese Vorteile münzte Ataman Krasnow auch in militärische Aktionen um.

Dies war der erste massierte Einsatz von Kavallerie im Bürgerkrieg und er sollte die Rote Armee veranlassen, selbst auch berittene Truppen aufzustellen.

Die Schlacht um die Stadt dauerte bis Oktober an und wurde aufgrund der Verteidigungsanstrengungen in der kommunistischen Propaganda zum Roten Verdun verklärt.

Als sich Mamontow endgültig zurückzog, verfügte er nur noch über einen Bruchteil seiner Soldaten, denn die Mehrheit der Kosaken hatte sich ausgiebigen Plünderungen hingegeben und desertierte mit ihrer Beute in ihre Heimatregionen.

Die Blockade des südlichen Kubangebiets durch die Deutschen gab auch hierbei den entscheidenden Ausschlag. Somit war der Kuban und die Nordkaukasische Sowjetrepublik von Nachschub und Verstärkungen aus dem sowjetischen Zentralrussland abgeschnitten.

Diesen Schwachpunkt versuchte der Kommandeur der Freiwilligenarmee Denikin zu nutzen. Allerdings standen den 9. Die Truppen Denikins wurden von Berufsoffizieren geführt, und fast alle Soldaten hatten im Weltkrieg gedient.

Die noch ohne militärisches Training irregulär aufgestellten kommunistischen Truppen wurden von einem früheren Unteroffizier geführt und hatten der Professionalität ihrer Gegner wenig entgegenzusetzen.

August Sibirien bot schon ohne die Anwesenheit antibolschewistischer Kräfte einen eher schwachen Boden für die revolutionäre Ideologie Lenins.

Mit der Wendung der Tschechoslowakischen Legionen gegen die Sowjetmacht wurde die dünne Patina der Parteiherrschaft über Sibirien vollends hinweggewischt.

Das nichtrussische Korps brachte mit der Transsibirischen Eisenbahn die einzige Transportachse innerhalb des riesigen Landes unter seine Kontrolle.

Nach einwöchiger Belagerung eroberten die Tschechoslowaken am Juni Jekaterinburg , das örtliche Verwaltungszentrum der Bolschewiki.

Die vom sowjetischen Zentralrussland abgeschnittenen roten Truppen zogen sich daraufhin so weit wie möglich nach Westen zurück.

Neben den zivilen Intellektuellen der Städte und ausländischen Kräften ruhte die antikommunistische Bewegung aber noch auf zwei weiteren Säulen.

Andererseits befanden sich in Sibirien mehr als 8. Als Anhänger eines ungeteilten russischen Nationalstaats lehnten sie aber sowohl die Sezessionsbestrebungen der Regionalisten als auch die Ideen der sozialen Umwälzungen der Sozialrevolutionäre ab.

Die Provisorische Regierung schaffte es den Sommer über nicht, einen Apparat aufzubauen, der die gewaltige Fläche Sibiriens administrativ durchdrang, noch konnte sie die politischen Gegensätze zu den Konservativen überbrücken.

Angesichts der Schwäche der Regierung und aus Opposition gegen ihre politischen Positionen führten die konservativen Militärs am November einen Putsch durch, der zwar unblutig ablief, aber die parlamentarische Phase des Widerstands gegen die Bolschewiki endgültig beendete.

Sein Programm hat er selbst wie folgt zusammengefasst:. So dass das Volk für sich selbst ohne Unterdrückung die Art ihrer Regierung entscheiden kann unter Erkennung der Ideale der Freiheit, die überall in der Welt verlautbart werden.

Diese Ablehnung des Anbietens einer politischen Vision, durch die Ablehnung der Parteipolitik, sollte sich später als einer der Gründe des Scheiterns der Militärregierung erweisen, doch über den Winter kamen die Operationen auf beiden Seiten einstweilig zum Stillstand.

Die Entscheidung Lenins, durch die Annahme des Friedensvertrag von Brest-Litowsk ein bedingungsloses Appeasement gegenüber den Mittelmächten durchzuführen, führte erfolgreich zur Abwendung der militärischen Bedrohung, die die deutschen und k.

Allerdings wurde durch diese Politik das Verhältnis zu den Entente-Staaten sehr belastet. Zur Sicherung ihrer Interessen in Russland und um einer weiteren deutsch-sowjetischen Annäherung entgegenzuwirken, wurden noch während des Weltkriegs Truppen nach Russland entsandt.

Da die europäischen Häfen Russlands an der Ostsee für die Alliierten noch nicht erreichbar waren, landete das erste britische Kontingent aus Soldaten im Juni in Murmansk am Arktischen Ozean.

Die Briten besetzten den Hafen, fernab vom russischen Kernland, und das Umland. Vor Ort agierten die britischen Truppen wie auf Kolonialschauplätzen, indem sie lokale Hilfstruppen aushoben und indirekt regierten.

Im Laufe der Zeit sahen sich die Briten immer mehr mit Meutereien konfrontiert und zogen wieder ab.

Ein weiteres Landungsunternehmen fand im August in Archangelsk statt. Hier landeten zuerst britische und französische Soldaten.

Sie wurden durch ein US-Kontingent von 5. Anlass war die Sicherung der dortigen Waffendepots, die weder in die Hände der Deutschen noch der Bolschewiki fallen sollten.

Ebenso betonten amerikanische Politiker die Verpflichtung, der Tschechoslowakischen Legionen zu Hilfe zu eilen, was allerdings aufgrund der enormen Distanz zwischen Archangelsk und den Tschechoslowaken in Sibirien eher den Charakter eines Vorwandes hatte.

Vereinzelte Kämpfe zwischen den Alliierten und roten Truppen zogen sich durch das ganze folgende Jahr, ohne dass eine strategisch bedeutsame Entscheidung herbeigeführt werden konnte.

In den Ententeländern stand die durch den Ersten Weltkrieg ohnehin kriegsmüde öffentliche Meinung der Intervention immer ablehnender gegenüber.

Im Dezember landete ein französisch-griechisches Kontingent von 1. Unterstützt wurde es von einem französischen Flottenverband. Als sich das Kriegsgeschehen näherte, kam es zu einem Aufstand in der französischen Schwarzmeerflotte bei der die rote Fahne gehisst wurde , die Meuterer erzwangen im April den Rückzug Frankreichs.

April Schon im April des Jahres waren einzelne japanische und britische Verbände hier an Land gegangen. Wladiwostok sollte als Nachschublinie für die sibirischen Truppen Koltschaks dienen.

Dieser war aufgrund seiner antideutschen Haltung von der Entente als legitimes Staatsoberhaupt Russlands anerkannt worden.

Die Kommunisten gründeten in Tschita die Fernöstliche Republik. Als Gegengewicht gegen diese gründeten die Sie erreichten Wladiwostok allerdings erst im Dezember , nach der Integration der Fernöstlichen Republik in die Sowjetunion.

Auch wenn die Bedeutung der Invasionstruppen von sowjetischen Historikern oft herausgestellt wurde, so war ihr militärischer Einfluss auf die Entscheidung des Bürgerkrieges eher geringfügig.

So schrieb Winston Churchill in einem Memorandum vom Die kommunistische Führung erwartete die Weltrevolution. Diese Erwartung wurde durch die Novemberrevolution in Deutschland noch verstärkt.

So verfasste im Mai die zwei Monate zuvor gegründete Komintern Aufrufe, die den proletarischen Aufstand in Europa propagierten.

Trotzki schilderte zu Jahresbeginn die Lage an den Bürgerkriegsfronten als beruhigt und für die Kommunisten vorteilhaft.

In diesem Klima erwies sich die am 4. Die Operation zielte auf Ufa , den zentralen Eisenbahnknotenpunkt im Ural ab. Durchgeführt wurde sie von zwei Armeen.

Dies war jedoch strategisch zweitrangig, da sich in dem vor ihr liegenden Gebiet keine wichtigen Städte oder Transportknotenpunkte befanden.

Der Westlichen Armee gelang es am April , Ufa zu erobern und somit den zentralen Eisenbahnzugang zum Ural für die Roten zu sperren.

Die Rote 5. Armee, die Ufa verteidigte, verlor dabei zwei Drittel ihrer Ausgangsstärke von Die Eroberung der Stadt erwies sich allerdings als Pyrrhussieg.

Nun hielt die Armee Chanschins einen Kilometer tiefen und knapp Kilometer langen Gebietsvorsprung in der Roten Front, dadurch wurden ihre Flanken exponiert.

April begannen die Rote 1. Armee von Süden und die Rote 2. Armee von Norden einen Gegenangriff an den Flanken.

Ende März hatte die, nun wieder verstärkte, Rote 5. Nun hatte auch die politische Führung der Bolschewiki die Wichtigkeit der östlichen Bürgerkriegsfront erkannt.

Lenin proklamierte am Zu Jahresbeginn umfasste sie Dementsprechend erfolgreich zeigte sich die Sommeroffensive der Roten Truppen.

Juli wurde Tscheljabinsk von der Roten 5. Armee erobert. Damit waren Koltschaks Einheiten aus dem Uralgebirge verdrängt worden.

Der Verlust dieser Verteidigungslinie erwies sich als Desaster für die antibolschewistische Bewegung des Admirals. Nach den verlustreichen Schlachten im Ural konnte der Vormarsch der kommunistischen Truppen nicht mehr aufgehalten werden.

Die Stadt fiel am November kampflos an die Truppen der Bolschewiki. Koltschak wurde von der tschechoslowakischen Legionen gefangen genommen, der Roten Armee ausgeliefert und im Februar in Irkutsk erschossen.

Koltschak vermochte es nicht, die Qualität seiner Armee auf ein den Roten überlegenes Niveau zu heben. Er bemängelte selbst die geringe Verbindung zwischen Mannschaften und Offizieren.

Zwar verfügte er mit Die Mehrheit seiner Truppenführer bestand aus im Weltkrieg in Unteroffiziersränge beförderten Wehrdienstleistenden.

Auch die Mannschaften selbst stellten ein Problem dar. Während die Bolschewiki auch aus dem Reservoir der Weltkriegsveteranen schöpften und somit bereits ausgebildete Soldaten mit Gefechtserfahrung hatten, war Koltschak gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe sehr reserviert.

Die Ausbildung der Eingezogenen war mangelhaft und verlief zu langsam. Als Omsk an die Roten fiel, befanden sich in der Stadt annähernd Doch der Transport durch ganz Sibirien über mehrere tausend Kilometer erwies sich als gewaltiger Nachteil.

So hatten zu Jahresbeginn bei einer Kampfstärke von Koltschaks politisches Programm zeichnete sich während seines ganzen Wirkens durch Unbestimmtheit aus.

Einerseits lehnte er zwar die Wiedererrichtung der Monarchie ab, allerdings gab er auch keine politische Vision für die Zukunft Russlands vor.

Er betrachtete eine Militärdiktatur als optimale Lösung für den Übergangszustand des Bürgerkriegs. Dadurch schreckte er die Schicht der städtischen Gebildeten ab, die ein Wiedererstehen der russischen Autokratie fürchtete.

Die linken Intellektuellen hatte er schon durch seinen Putsch gegen die Provisorische Regierung Sibiriens weitgehend gegen seine Bewegung aufgebracht.

Gegenüber den Arbeitern blieb sein Programm vollkommen gleichgültig, was der kommunistischen Propaganda nur noch mehr Vorschub leistete.

Die Bauern hatten sich gewaltsam das Land der Gutsbesitzer angeeignet. Dies war durch Dekrete der Bolschewiki und der Sozialrevolutionäre im Nachhinein legalisiert worden.

Diese politische Selbstisolierung machte einerseits selbst die Truppen für die rote Propaganda empfänglich, was sich in einer hohen Zahl von Desertionen zeigte.

Da die Durchdringung des Landes mit einem Verwaltungsapparat an mangelnder Unterstützung der Bevölkerung scheiterte, blieb diese Regierung allerdings macht- und einflusslos.

Die Ministerien können mit riesigen, eindrucksvollen Windmühlen verglichen werden. Die Freiwilligenarmee hatte im Kaukasus einen durchschlagenden Erfolg erzielt.

Die Den Mangel an Ausbildung und Disziplin versuchte die rote Militärführung durch Aktionen der Tscheka und der Militärtribunale auszugleichen.

So wurden allein in einer Armee während der Kämpfe 2. Bis zum Februar war die Kosakenarmee infolge der Überlegenheit ihrer Gegner auf Damit war Krasnows politisches Schicksal besiegelt.

Auf Druck der eigenen Leute trat er am Februar von allen Posten zurück. Er wurde durch Bogajewski ersetzt, einen Kosakenführer, der sich durch enge Beziehungen zu General Anton Denikin hervortat.

Die siegreiche Formation wurde daraufhin aus dem Kaukasus per Eisenbahn in das Donezkbecken verlegt und deckte nun die westliche Flanke der angeschlagenen Don-Armee.

Die kommunistische Südliche Armeegruppe war bis Anfang März auf über Seine Truppen pendelten zwischen gut vorbereiteten Verteidigungsstellungen und schlugen die roten Angriffe bis zum Mai zurück.

Im Juni ging die Freiwilligenarmee zum Gegenangriff über und konnte sich gegen die geschwächte 2. Ukrainische Armee und die Armee der Bolschewiki durchsetzen.

Wrangel gelang es, seine Truppen gegenüber den Angriffen der Armee der Roten unter Alexander Jegorow zu konsolidieren.

Im Mai griff er durch geschickten Einsatz seiner Kavallerie die gegnerische Armee überraschend an ihren Flanken an. Dadurch wurden die Bolschewiki in die Defensive gedrängt, und auch hier löste sich der Zusammenhalt der roten Truppen auf.

Wrangel verstärkte die Offensive und eroberte am Er kam auch für das sowjetische Oberkommando unter Trotzki überraschend.

Ein Faktor für die Niederlage war, dass alle drei Armeen der Roten vor unsicherem Hinterland kämpften. Im Rücken der 2.

Ukrainischen Armee und der Armee sorgte der Anarchistenführer Nestor Machno für Unsicherheit. Er war im Jahr mit der Zentralregierung Lenins verbündet und sollte für sie einen Puffer zur Ukraine schaffen, doch er hatte sich zum Jahreswechsel gegen seine einstigen Verbündeten erhoben.

Die 8. Armee ging auf dem Gebiet des Territoriums der Donkosaken vor. Noch Anfang März waren diese durch die Abnutzungsschlacht demoralisiert und kriegsmüde, was es Krasnow schwer machte, neue Reserven zu mobilisieren.

Doch mit dem Einmarsch der Roten Armee erhoben sie sich erneut. Das Zentralkomitee der kommunistischen Partei als nominell höchstes Parteiorgan hatte noch im Februar verlangt, dass gegen die Kosaken mit aller Härte durchgegriffen werden solle.

Unter anderem verbot man das traditionelle Kosakengewand und setzte örtliche Komitees ein, die diese Politik überwachen sollten. Dies gipfelte in Terror und Schauprozessen gegenüber wirklichen und vermuteten Gegnern des Regimes.

Anstatt die Kosaken also ins politische System zu integrieren, gab man ihnen zahlreiche Gründe, sich erneut gegen die Sowjetmacht zu wenden.

Doch auch die Rote Armee selbst war nur bedingt einsatzfähig. Die Reformen Trotzkis steckten noch in den Anfängen.

Der Oberkommandeur der Roten Armee richtete ein System ein, das auf ehemalige Offiziere der Zarenarmee zurückgriff, die von Politkommissaren überwacht wurden.

Ihre Loyalität wurde auch durch die von Trotzki angeordnete Sippenhaftung im Falle des Überlaufens gesichert. Dieses System war Mitte noch nicht eingespielt.

Man war nicht in der Lage, die bäuerlichen Rekruten, die nunmehr eingezogen wurden, an die Roten Streitkräfte zu binden.

Im August schuf Trotzki spezielle Sperrabteilungen, die hinter der Front Deserteure jagen sollten. Im Mai überschritt sie mit 6. Ihr gelang es binnen weniger Wochen, ein Bis zum Oktober waren Judenitschs Soldaten bis auf 30 Kilometer an die ehemalige Hauptstadt Russlands herangerückt.

Angesichts der Bedrohung und der ökonomischen und propagandistischen Bedeutung der Stadt zogen die Sowjets Truppen aus der Front gegen Denikin ab. Die Nordwest-Armee war zwar mittlerweile auf rund Der Hauptteil der personellen Verstärkungen bestand aus desertierten Rotarmisten, war wenig motiviert und wenig zuverlässig.

Die materielle Lage war noch hoffnungsloser. Generell war die Armee schlecht bewaffnet, so hatte sie den Geschützen der Roten nur 44 Stück entgegenzusetzen.

Die Regierung des baltischen Landes erlaubte ihnen die rettende Einreise, entwaffnete und internierte die Russen jedoch bereits Tage nach ihrer Ankunft.

Somit hatte die sowjetische Regierung Reserven für den Kampf gegen Denikin zur Verfügung, und Estland schloss im Dezember als erster Nachbarstaat Russlands einen Waffenstillstand mit den Bolschewiki.

September eroberten sie Kursk, die beiden örtlichen Roten Divisionen lösten sich fast vollständig auf. Damit wäre ein fragiles Patt erreicht gewesen, hätte nicht eine Befehlsverweigerung auf Seiten der Kommunisten die Lage entschieden.

Der rote General Budjonny stand mit dem I. Seinen Befehlen nach sollte er östlich gegen die Kaukasus-Armee Wrangels vorgehen, doch er entschied sich, westlich gegen Sidorins Truppen anzugreifen.

Oktober nahmen seine Reitertruppen Woronesch ein. Denikin hatte die Initiative verloren, und seine Offensive war somit gescheitert.

Er konnte den Rückzug seiner Armee, deren Moral zusammengebrochen war, nachdem Moskau unerreichbar wurde, auch nicht mehr stoppen.

Rostow , die Hauptstadt des Kosakenterritoriums, fiel am 7. Seine letzten Truppen zogen sich fluchtartig in das Kubangebiet zurück.

Denikins Offensive war der Punkt des Bürgerkrieges, an dem die Rote Zentralmacht am meisten gefährdet war. Denikins Truppen kämpften an einer fast 1.

Er hatte höchstens Demgegenüber standen Als Oberbefehlshaber war er sich dieser Faktoren sicher bewusst, seine Planung stützte sich auf die Annahme, breite Unterstützung aus der Bevölkerung zu bekommen.

Denikin hoffte, mit seinem Vormarsch einen Aufstand gegen die kommunistische Herrschaft auszulösen.

So schlecht die Situation im sowjetischen Territorium auch war, Denikin konnte die Bevölkerung nicht auf seine Seite ziehen.

Denikin hatte nicht die Ressourcen und Logistik, seine Soldaten über Hunderte von Kilometern aus seinen Nachschubbasen am südlichen Don zu versorgen.

Dies artete zu regelrechten Plünderungen aus. Mit Polen kämpfte Russland bis um das Grenzgebiet. Die Unabhängigkeit Finnlands wurde von Russland ebenso anerkannt wie die der Staaten auf dem Baltikum.

Die Ukraine jedoch wurde nach einem blutigen Kampf an Russland angeschlossen. Während des Bürgerkrieges wurden alle Unternehmen unter staatliche Kontrolle gestellt.

Privater Grundbesitz wurde ebenfalls abgeschafft. Die gesamte Wirtschaft sollte zentral verwaltet werden Planwirtschaft.

Privater Handel sollte genauso wie das Geld komplett abgeschafft werden. Die Wirtschaftspolitik dieser Zeit nennt man auch Kriegskommunismus.

Ziel war es, die am Boden liegende Wirtschaft wieder auf die Beine zu bringen und Hunger und Armut im Land zu beseitigen. Gewalt bei der Durchsetzung dieser Ziele wurde als notwendig erachtet.

Doch der Lebensstandard in der Bevölkerung sank immer weiter. Ein neues Konzept musste her! Lenin und Trotzki setzten es durch.

Die Politik des Kriegskommunismus wurde geöffnet, Strukturen der Marktwirtschaft zugelassen. Es durfte wieder mit Gewinn produziert werden, Privateigentum war erlaubt.

Die Versorgungslage verbesserte sich. Aber nun erreichten einige Kaufleute erheblichen Wohlstand — was wiederum dem Kommunismus widersprach und darum nicht gern gesehen wurde.

Die NEP wurde darum wieder abgeschafft. Im Dezember wurde die Sowjetunion gegründet. Bis kamen weitere Sowjetrepubliken hinzu, insgesamt gab es dann 15 Unionsrepubliken.

Moskau wurde Hauptstadt. Die Landwirtschaft wurde kollektiv iert, Sowchose n und Kolchose n gebildet.

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Posted by Gardak

2 comments

Sie sind nicht recht. Geben Sie wir werden besprechen. Schreiben Sie mir in PM, wir werden reden.

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